Durch die Einrichtung von Maßnahmen zur Intensivförderung und zur begleitenden Förderung für DaZ-Lerner*innen wurden im Land die Voraussetzungen für den erfolgreichen Zweit-Spracherwerb geschaffen. Wie die Rückmeldungen aus den Schulen zeigen, stellt der Übergang der Schüler*innen von der Intensivförderung in den Regelunterricht weiterhin eine große Herausforderung dar. Während in der Intensivförderung vorrangig die Alltagssprache erlernt wird, wird nun die sichere Verwendung der Bildungs- bzw. Fachsprache für den Bildungserfolg unabdingbar.

Forschungsergebnisse zeigen, dass sich die Entwicklung des bildungssprachlichen Sprachregisters über einen Zeitraum von wenigstens 5 bis zu 7 Jahren erstreckt.  In den Schulen müssen daher für alle Schüler*innen, die die Intensivförderung abgeschlossen haben, breitflächige Anstrengungen unternommen werden, um ihre bildungs- und fachsprachlichen Kompetenzen zu entwickeln und zu verstetigen.